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Aktualisiert: 14.08.2024

Soft Skills für Berufseinstieg & Berufsalltag

Du hast einen Werkstudentenjob bekommen? Oder du bist Absolvent und trittst deine erste Stelle an? Wir haben ein paar Tipps und Tricks, mit denen du Kollegen und Vorgesetzte mit deiner Persönlichkeit überzeugst. Denn dein Erfolg im Berufsalltag hängt nicht nur von deinen Leistungen ab. Auch der Umgang mit deinem Umfeld spielt eine wichtige Rolle. 

Die wichtigsten Soft Skills

Soft Skills sind alle deine Fähigkeiten, die du abseits des Fachwissens benötigst, um deinen Beruf ausüben zu können. Viele dieser Eigenschaften und Kompetenzen kannst du ähnlich wie dein Wissen erlernen und trainieren. Zu den relevantesten Soft Skills zählen je nach Beruf:

        • Zuverlässigkeit und Vertrauenswürdigkeit
        • Organisationsfähigkeit
        • Team-, Kritik- und Konfliktfähigkeit
        • Belastbarkeit und Stressresistenz
        • ein hohes Maß an Flexibilität

Zuverlässigkeit und Vertrauenswürdigkeit

Zuverlässigkeit und Vertrauenswürdigkeit sind Eigenschaften, die du in allen Bereichen deines Lebens benötigst. Ohne diese Fähigkeiten würde es dir zum Beispiel schwerfallen, Freundschaften oder Beziehungen aufzubauen und langfristig zu erhalten.Vierköpfiges gut gelauntes Team in Konferenzraum

Im Job können Sie in ganz verschiedenen Situationen abseits der grundsätzlichen Bedeutung eine besondere Rolle spielen. So bringt es dich sicherlich weiter, wenn dein Vorgesetzter weiß, dass er sich selbst in stressigen und schwierigen Situationen darauf verlassen kann, dass du deine Aufgaben fristgerecht erledigst.

Gleiches gilt für das Thema Vertrauenswürdigkeit. Sie stellt zum Beispiel die Grundlage dafür dar, dass du Aufgaben übertragen bekommst, bei denen du mit sensiblen Informationen arbeitest, die womöglich dem Datenschutz unterliegen.

Organisationsfähigkeit

Nicht minder wichtig ist die Organisationsfähigkeit. Das gilt zum einen für deine eigene Arbeit. Eine weitere Bedeutung bekommt der Skill, wenn du Führungsaufgaben übernimmst und die Arbeit anderer Angestellter des Unternehmens koordinieren musst. In diesem Fall kommt es unter anderem darauf an, die Mitarbeiter so einzusetzen, dass sie auf dem effizientesten Wege das Beste aus ihren eigenen Fähigkeiten herausholen können.

Bei jeder Art der Organisation auf dem Arbeitsplatz solltest du darauf achten, sinnvolle Prioritäten zu setzen. Außerdem spielen Zeitabläufe eine wichtige Rolle. So solltest du für die unterschiedlichen Arbeiten zeitlich einerseits nicht zu eng getaktet, andererseits so effizient wie möglich planen.

Organisationsfähigkeit kann man lernen: Ganz nach dem Motto „Learning by Doing“ wird sich in deinem neuen Arbeitsumfeld sicherlich nach einiger Zeit so einiges einspielen. Zusätzlich kannst du diese Fähigkeit trainieren, indem du versuchst, verschiedene Aspekte deines Privatlebens nach entsprechenden Kriterien sinnvoll zu strukturieren.

Team-, Kritik- und Konfliktfähigkeit

Teamfähigkeit gehört zu den heutzutage äußert bedeutsamen Sozialkompetenzen. Dabei geht es vor allem darum, dass du es schaffst, dich so in ein Team zu integrieren, dass die gemeinsame Arbeit für die Gruppe und somit schlussendlich für die Firma gewinnbringend ist.

Diese Fähigkeit hängt stark mit den Skills der Konflikt- und Kritikfähigkeit zusammen. Sicherlich wird es immer mal wieder zu inhaltlichen und womöglich auch kleinen zwischenmenschlichen Differenzen kommen.

In solchen Situationen ist es von großer Bedeutung, dass du auf einer sachlichen Ebene bleibst und in deinen Äußerungen nicht persönlich wirst. Sonst besteht die große Gefahr, dass der Konflikt eskaliert und die Arbeit an diesem Tag sowie vielleicht sogar in den folgenden Wochen und Monaten deutlich erschwert.

Daher solltest du an deiner Kommunikationsfähigkeit arbeiten und trainieren, dir negative Gegebenheiten nicht zu sehr zu Herzen zu nehmen. Mit Sicherheit gibt es auch abseits der Arbeit einige Alltagssituationen, in denen du dein Bewusstsein hierfür schärfen kannst.

Belastbarkeit und Stressresistenz

Belastbarkeit und Stressresistenz sind zwei weitere Eigenschaften, die du in den allermeisten Berufen benötigst. Dies gilt vor allem in Situationen, in denen zum Beispiel eine bestimmte Frist eingehalten werden muss.

Mann im Anzug sitzt gestresst am PC

Je nach Tätigkeit kann jedoch bereits das normale Alltagsgeschäft belastend sein und ein hohes Stresslevel zur Folge haben. Dies gilt zum Beispiel dann, wenn du ein hohes Maß an Verantwortung trägst oder schwierige und potenziell folgenreiche Entscheidungen treffen musst. Auch ungünstige Arbeitsbedingungen wie zum Beispiel ein hoher Lautstärkepegel können zu Stress führen.

Bezüglich dieser Skills gibt es eine gute Nachricht: Du kannst sie mit verschiedenen Verhaltensweisen und Angewohnheiten positiv beeinflussen und stetig verbessern – und somit dazu beitragen, deinen Alltag möglichst stressfrei zu halten. Auf diese Weise sicherst du dir dein Wohlbefinden und erhätst zugleich deine Leistungsfähigkeit.

Wichtig sind unter anderem ein ausreichendes Maß an Bewegung, genug Pausen sowie das Anwenden verschiedener Entspannungstechniken. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung kann ebenfalls einen positiven Einfluss auf deine Stressresistenz und Belastbarkeit haben.

Flexibilität

Egal ob du mit deinem Job dein Studium finanzierst oder es sich um deine erste vollwertige Arbeitsstelle handelt: Oft ist dabei ein hohes Maß an Flexibilität gefragt. Nicht selten musst du dich in sehr kurzer Zeit auf eine neue Situation einstellen. Das gilt zum Beispiel, wenn ein bestimmter Auftrag aus verschiedenen Gründen überraschend priorisiert wird und du alle anderen Arbeiten zunächst einstellen musst, um diesen schnellstmöglich zu erledigen.

In einer solchen Situation musst du fähig sein, dich schnell anzupassen. Gleiches gilt für Geschäftsgespräche mit Partnern und Kunden, in denen du auf unerwartete Situationen reagieren musst. In einigen Fällen sind der konkrete Ablauf und das letztendliche Ergebnis des Meetings nur schwer oder gar nicht vorherzusehen.

Je öfter du solche und ähnliche Situationen meisterst, desto besser werden sie dir gelingen. Wichtig ist dabei, die Ruhe zu bewahren und dich nicht zu sehr unter Stress setzen zulassen. Daran zeigt sich sehr deutlich, dass die verschiedenen Soft Skills oftmals zusammenhängen und ineinandergreifen.

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Umgang mit Kollegen

Viele der Soft Skills kannst du in deinem alltäglichen Umgang mit Kollegen anwenden. Dabei spielt vor allem ein hohes Maß an Kommunikationsfähigkeit eine wichtige Rolle. Wichtig sind dabei bestimmte Umgangsformen im gemeinsamen Alltag, ebenso wie ein angemessenes Verhalten in außergewöhnlichen Situationen.

Grundsätzliche Umgangsformen

Zu den Umgangsformen, die grundsätzlich eine wichtige Bedeutung haben, zählt ein hohes Maß an Höflichkeit und Respekt gegenüber deinen Kollegen. Dazu gehört es zum Beispiel, deinem Gegenüber den Vortritt zu lassen oder ihm bzw. ihr die Tür aufzuhalten.

Solche kleinen Gesten werden sicherlich gewürdigt werden und dazu beitragen, dass du dich gut in ein Team integrieren kannst. Zusätzlich solltest du dich bereits bestehenden Ritualen und Gegebenheiten anpassen und sie wahrnehmen. Dazu kann zum Beispiel ein regelmäßiges gemeinsames Mittagessen im Team oder Ähnliches gehören.

Verhalten zu außergewöhnlichen Anlässen und in besonderen Situationen

Zu diesen Ritualen kann außerdem das gemeinsame Begehen besonderer Anlässe gehören. Vielleicht ist es in der Firma üblich, dass im Team zu jedem Geburtstag eines Kollegen eine Kleinigkeit vorbereitet wird. Daran solltest du dich in jedem Fall aktiv beteiligen.Frau hält anderer Frau tröstend Hand auf die Schulter

Leider gibt es auch negativere Anlässe, zu denen bestimmte Verhaltensweisen angebracht sind. Dazu gehört zum Beispiel der Umstand, dass einer deiner Kollegen krank ist. In diesem Fall kannst du ihm Genesungswünsche zukommen lassen.

Dabei kommt es vor allem auf Details an. So ist es wichtig, dass du den richtigen Ton triffst und beachtest, wie eng dein Verhältnis zu dem erkrankten Mitarbeiter ist. Zusätzlich solltest du aufbauende Worte finden und wenn es dir passend erscheint deine Hilfe anbieten. Bedenke dabei aber, dass du gleichzeitig bereit sein solltest, diese Unterstützung in die Realität umzusetzen.

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Umgang mit Vorgesetzten

Diese Grundregeln gelten natürlich gleichzeitig für den Umgang mit deinen Vorgesetzten. Darüber hinaus solltest du einige weitere Verhaltensweisen beachten, um ein positives Bild zu hinterlassen und einen entspannten Arbeitsalltag zu haben.

Dazu gehört unter anderem, dass du dich dem Führungsstil des Vorgesetzten anpasst. Je schneller und besser du dies bereits von Beginn an umsetzt, desto leichter wirst du in einen gewissen Workflow kommen und zufriedenstellende Ergebnisse abliefern können.

Gerade gegenüber deinem Vorgesetzten spielt die Kritikfähigkeit eine besonders große Rolle. So solltest du seine Vorschläge und Anregungen in jedem Fall umsetzen. Auf diese Weise kannst du dich Stück für Stück verbessern und ab einem bestimmten Punkt daraus womöglich Vorteile für deine Karriere ziehen.

Nimm außerdem zusätzliche Aufgaben an, die der Vorgesetzte dir stellt. So hast du eine weitere Möglichkeit, dich und dein Können unter Beweis zu stellen. Schlussendlich ist es hilfreich, zu deinem Vorgesetzten ein gutes zwischenmenschliches Verhältnis aufzubauen. Dabei kann gelegentlicher Smalltalk eine große Hilfe sein.

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Zusammenfassung

  • Soft Skills sind essenziell für ein erfolgreiches Berufsleben
  • besonders relevant sind Zuverlässigkeit, Organisationsfähigkeit, Konfliktfähigkeit, Stressresistenz und Flexibilität
  • gute Umgangsformen und ein höfliches Verhalten gegenüber Kollegen sind ein Muss
  • zeig dich im Umgang mit Vorgesetzten kritikfähig und nimm Verbesserungsvorschläge an
  • das richtige Maß an Smalltalk hilft, gute zwischenmenschliche Verhältnisse aufzubauen und macht den Berufsalltag angenehm

 

Bildquellen (v.o.n.u.):
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