Stress­frei stu­die­ren

Mit Be­ginn des Stu­di­ums wird das bis­he­ri­ge Le­ben ein­mal auf den Kopf ge­stellt. Ganz egal, wel­chen Stu­di­en­ab­schluss du an­strebst: Da­mit du stress­frei stu­die­ren kannst, sind ein paar Din­ge zu be­ach­ten. Wir ha­ben Tipps, wie Stu­den­ten mit gu­ter Or­ga­ni­sa­ti­on ih­ren All­tag im Griff be­hal­ten und ei­ne gu­te Work-Life-Ba­lan­ce er­rei­chen.

1. Tipp für Stu­den­ten: Ver­an­stal­tun­gen an der Uni­ver­si­tät rich­tig pla­nen

In ei­nem ers­ten Schritt soll­test du dei­ne Ver­an­stal­tun­gen für das ers­te Se­mes­ter in der Uni­ver­si­tät pla­nen. Da­bei soll­test du ei­ni­ge wich­ti­ge Kri­te­ri­en und As­pek­te be­rück­sich­ti­gen, da­mit du am En­de ei­nen prak­ti­ka­blen und ver­gleichs­wei­se ent­spann­ten All­tag hast. Zu un­se­ren wich­tigs­ten Tipps für Stu­den­ten im ers­ten Se­mes­ter ge­hö­ren:

  • zu­erst ei­nen Über­blick über al­le Mög­lich­kei­ten schaf­fen
  • für Ef­fi­zi­enz sor­gen und aus­rei­chend Pau­sen ein­pla­nen
  • die Vor­tei­le von mor­gend­li­chen Ver­an­stal­tun­gen nut­zen


Über­blick schaf­fen

Junger Mann sitzt draußen auf einer Treppe und arbeitet am LaptopZu­nächst ist es not­wen­dig, dir mit Hil­fe von Stu­di­en­ord­nung und Vor­le­sungs­ver­zeich­nis ei­nen Über­blick über dei­ne Op­tio­nen zu ver­schaf­fen. In vie­len Stu­di­en­gän­gen gibt es ge­wis­se Pflicht­ver­an­stal­tun­gen wie Vor­le­sun­gen oder Se­mi­na­re, die du in je­dem Fall be­su­chen musst. An­de­rer­seits gibt es wo­mög­lich ei­ni­ge Se­mi­na­re, bei de­nen du die Mög­lich­keit hast, zwi­schen meh­re­ren Op­tio­nen zu wäh­len. Mach dir am bes­ten ei­ne Lis­te, auf der du zu Be­ginn al­le Mög­lich­kei­ten no­tierst.

Im Fol­gen­den soll­test du über­le­gen, wel­che der Ver­an­stal­tun­gen, zwi­schen de­nen du wäh­len kannst, dich am meis­ten in­ter­es­sie­ren und dich wei­ter­brin­gen. Schließ­lich soll das Stu­die­ren Spaß ma­chen, zu­dem möch­test du dich wo­mög­lich in ei­ne ge­wis­se Rich­tung spe­zia­li­sie­ren. 

Gleich­zei­tig müs­sen die Ver­an­stal­tun­gen zeit­lich rea­li­sier­bar sein: Wo­mög­lich gibt es Über­schnei­dun­gen mit an­de­ren Vor­le­sun­gen oder Se­mi­na­ren, die es dir un­mög­lich ma­chen, an ei­nem be­stimm­ten Leh­revent teil­zu­neh­men.

Aus­rei­chend Pau­sen und Ef­fi­zi­enz der Pla­nun­gen

Pau­sen sind wich­tig, um pro­duk­tiv zu blei­ben und da­her ganz be­son­ders wich­tig, wenn du stress­frei stu­die­ren möch­test. Wenn du im­mer ein we­nig aus­span­nen kannst, be­vor die nächs­te Lehr­ver­an­stal­tung be­ginnt, dann bist du wirk­lich kon­zen­triert bei der Sa­che. Über­la­de die ein­zel­nen Ta­ge der Wo­che nicht. So ver­mei­dest du Stress und si­cherst dei­ne Leis­tungs­fä­hig­keit.

Gleich­zei­tig soll­test du dar­auf ach­ten, die Ver­an­stal­tun­gen ef­fi­zi­ent zu pla­nen. Das gilt vor al­lem dann, wenn du ein Stück von dei­ner Hoch­schu­le oder Uni­ver­si­tät ent­fernt lebst und zum Be­su­chen ei­ner Ver­an­stal­tung je­des Mal ei­nen Weg von 45 Mi­nu­ten oder so­gar mehr vor dir hast. So­fern mög­lich, soll­test du den Hin- und Rück­weg nur ein­mal am Tag zu­rück­le­gen müs­sen. So sparst du Zeit, die du sinn­voll nut­zen kannst.

Vor­tei­le von mor­gend­li­chen Ver­an­stal­tun­gen

Zu­sätz­lich kann es sinn­voll sein, mor­gend­li­che Ver­an­stal­tun­gen wahr­zu­neh­men. Na­tür­lich bie­tet die Zeit dei­nes Stu­di­ums dir ein we­nig mehr Frei­hei­ten als das Ar­beits­le­ben, wo­zu si­cher­lich die Mög­lich­keit ge­hört, hier und da ein we­nig län­ger zu schla­fen.

Mor­gend­li­che Ver­an­stal­tun­gen kön­nen dei­nem Tag oder ge­nau­er ge­sagt dei­nem Ta­ges­start al­ler­dings ei­ne re­gel­mä­ßi­ge Struk­tur ge­ben. Zum ei­nen be­hältst du so dei­nen Schlafrhyth­mus bei, was zum Bei­spiel Vor­tei­le hat, wenn die Klau­su­ren im je­wei­li­gen Se­mes­ter zu frü­her Stun­de statt­fin­den.

Dar­über hin­aus trai­nierst du das frü­he Auf­ste­hen be­reits für dein Be­rufs­le­ben und schaffst Rou­ti­nen, die vie­le Vor­tei­le ha­ben. Zu­sätz­lich hast du be­reits frü­her am Tag die wich­tigs­ten Auf­ga­ben er­le­digt und dann in den Nach­mit­tags- und Abend­stun­den mehr Frei­zeit.

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2. Tipp: Ta­ges- und Wo­chen­plä­ne hel­fen, Zie­le zu er­rei­chen

Wenn du die Pla­nung dei­ner Ver­an­stal­tun­gen ab­ge­schlos­sen hast, kannst du dir für je­den Tag und die ge­sam­te Wo­che ei­ne Struk­tur er­stel­len, die dir da­bei hilft, dei­nen All­tag im Griff zu be­hal­ten und stets ei­ne gu­te Über­sicht zu ha­ben. Auf die­se Wei­se worgst du da­für, dass we­der dein Stu­di­um, noch ein even­tu­el­ler Job, der Haus­halt oder dei­ne Frei­zeit zu kurz kom­men. Das ist wich­tig für dei­ne Plä­ne: 

  • ne­ben den Uni-Ver­an­stal­tun­gen fes­te Lern­zei­ten ein­pla­nen
  • Zeit für ei­nen Stu­den­ten­job ein­pla­nen
  • Haus­halts­ar­bei­ten und an­de­re All­tags­auf­ga­ben ein­pla­nen
  • wö­chent­li­che Rou­ti­nen schaf­fen

Dei­ne Uni­zei­ten ste­hen mit der Pla­nung dei­ner Ver­an­stal­tun­gen fest. Zu­dem soll­test du Zei­ten für das Ler­nen fest ein­pla­nen. Zu­sätz­lich spielt bei dei­nen Zeit­plä­nen die ent­spre­chen­de Vor­be­rei­tung ei­ne Rol­le. Junge Frau arbeitet in Café an einer Kaffeemaschine Da­zu ge­hört zum Bei­spiel der Weg zur Uni­ver­si­tät und zu mög­li­chen Lern­grup­pen so­wie das Sor­tie­ren dei­ner Lern­ma­te­ria­li­en. Wenn du die­se As­pek­te in dei­nen Pla­nun­gen be­rück­sich­tigst, ver­mei­dest du Stress und kannst die wich­ti­gen Din­ge des All­tags ent­spann­ter an­ge­hen.

Dar­über hin­aus hast du wo­mög­lich ei­nen Ne­ben­job, um dein Stu­di­um zu fi­nan­zie­ren und wich­ti­ge Er­fah­run­gen zu sam­meln. Je nach Be­reich in dem du jobbst, wirst du ent­we­der gleich­blei­ben­de oder wech­seln­de Ar­beits­zei­ten ha­ben. Für dei­ne Pla­nung be­deu­tet das: Wenn dein Ar­beit­ge­ber dir re­gel­mä­ßi­ge und gleich­blei­ben­de fes­te Zei­ten vor­gibt, kannst du die­se re­la­tiv ein­fach in dei­ne Struk­tu­ren in­te­grie­ren. 

Wenn du statt­des­sen wech­seln­de Schich­ten hast, musst du die Pla­nung fle­xi­bler ge­stal­ten. In die­sem Fall ist es ziel­füh­rend, dass du früh­zei­tig nach dei­nen Ar­beits­zei­ten für die kom­men­den Ta­ge oder Wo­chen fragst und die­se dann im­mer wie­der sinn­voll in dei­ne All­tags­pla­nung in­te­grierst. Das be­deu­tet oft­mals, dass du gleich­zei­tig an­de­re As­pek­te dei­ner Ta­ges- und Wo­chen­struk­tur fle­xi­bler ge­stal­ten musst.

Ne­ben dem Stu­di­um stehst du vor der Her­aus­for­de­rung, zum ers­ten Mal dei­nen All­tag in dei­nem Zu­hau­se selbst zu or­ga­ni­sie­ren. Da­zu ge­hö­ren ver­schie­de­ne Auf­ga­ben, wie zum Bei­spiel:

  • Put­zen und Auf­räu­men
  • Wa­schen
  • Ein­kau­fen und Ko­chen
  • an­de­re Er­le­di­gun­gen wie zum Bei­spiel Bü­ro­kra­ti­sches


Wenn du für die­se All­tags­auf­ga­ben fes­te Zei­ten ein­planst, hat das ei­nen be­son­de­ren Vor­teil:. Ge­ra­de Put­zen, Auf­räu­men und Wa­schen sind oft­mals we­nig be­liebt. Wenn du hier­bei be­stimm­ten Struk­tu­ren folgst, ver­mei­dest du ganz ein­fach Mo­ti­va­ti­ons­pro­ble­me. 

Auch das Ein­kau­fen und Ko­chen soll­test du sinn­voll struk­tu­rie­ren: Mit ei­ner gu­ten Pla­nung kannst du so Zeit spa­ren. Er­stel­le dir für dei­ne Mahl­zei­ten am bes­ten ei­nen Wo­chen­plan. So kannst du die Ba­sics hier­für mit­hil­fe ei­ner ent­spre­chen­den Ein­kaufs­lis­te ein­ma­lig in der Wo­che, viel­leicht so­gar im­mer an ei­nem be­stimm­ten Tag, ein­kau­fen. Nur Nah­rungs­mit­tel, die schnell ver­der­ben könn­ten, soll­test du in kür­ze­ren Ab­stän­den kau­fen. Auf die­se Wei­se ver­mei­dest du Le­bens­mit­tel­ver­schwen­dung, die seit ei­ni­ger Zeit ein wach­sen­des Pro­blem dar­stellt. Zu­dem kannst du über­le­gen, ob du ei­nen be­stimm­ten Tag und der Wo­che fest­legst, an dem du für meh­re­re Fol­ge­ta­ge vor­kochst. So sparst du Zeit und kannst dir oh­ne gro­ßen Stress am Mit­tag oder Abend ei­ne Mahl­zeit auf­wär­men. Am bes­ten sorgst du na­tür­lich für ge­sun­de Mahl­zei­ten, die dich fit für’s Ler­nen ma­chen.

Hin und wie­der musst du si­cher­lich zu­dem ei­ni­ge an­de­re Er­le­di­gun­gen ma­chen – sei es das Ein­kau­fen neu­er Klei­dung oder bü­ro­kra­ti­sches wie das Be­zah­len von Rech­nun­gen oder der Be­such bei ei­nem Amt. Für sol­che Ak­ti­vi­tä­ten soll­test du in dei­nen Pla­nun­gen ge­wis­se zeit­li­che Frei­räu­me ein­bau­en, da­mit sie in dei­nem All­tag nicht zu Stress und Zeit­druck füh­ren.

Rou­ti­nen schaf­fen

Bei al­le­dem ist es von ho­her Be­deu­tung, dass du dir Rou­ti­nen schaffst. Ge­ra­de in den ers­ten Wo­chen kann es schwie­rig sein und ei­ni­ge Mo­ti­va­ti­on kos­ten, die Plä­ne, die du dir er­stellt hast, ein­zu­hal­ten. Je öf­ter du dies je­doch schaffst, des­to ein­fa­cher wird es dir fal­len.

Wei­te­re All­tags­rou­ti­nen sind eben­falls wich­tig. Da­zu ge­hö­ren zum Bei­spiel mög­lichst re­gel­mä­ßi­ge Es­sens­zei­ten. Dar­über hin­aus kannst du dir ei­ne sinn­vol­le Mor­gen­rou­ti­ne schaf­fen, die dir den Start in den Tag er­leich­tert.

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3. Tipp: Ler­nen in Grup­pen or­ga­ni­sie­ren

Für das Ler­nen wäh­rend dei­nes Stu­di­ums hast du ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten. Zum ei­nen kannst du es al­lein um­set­zen, zum an­de­ren in Grup­pen. Der Vor­teil da­bei: Man kann sich ge­gen­sei­tig un­ter­stüt­zen und mo­ti­vie­ren. Ge­ra­de für Uni-Neu­lin­ge am An­fang ei­nes Ba­che­lor-Stu­di­ums kann dies sehr hilf­reich sein. Hier­bei spielt ei­ne sinn­vol­le Or­ga­ni­sa­ti­on ei­ne zen­tra­le Rol­le. Gruppe die zusammen an einem Tisch mit Büchern und Skripten arbeitet

Wich­tig für ei­ne funk­tio­nie­ren­de Lern­grup­pe ist zu­nächst, dass die sprich­wört­li­che Che­mie zwi­schen de­nen ein­zel­nen Per­so­nen stimmt. So fällt das ge­mein­sa­me Ar­bei­ten um ei­ni­ges leich­ter. Zu­dem ist die Wahr­schein­lich­keit hö­her, dass die Lern­grup­pe über ei­nen län­ge­ren Zeit­raum be­ste­hen und ei­ge­ne, ge­mein­sa­me Rou­ti­nen fin­den kann. Da­her ist es sinn­voll, wenn die Grup­pe sich aus Per­so­nen zu­sam­men­setzt, mit de­nen du auch pri­vat schon ein­mal et­was un­ter­nimmst.

Was die Grup­pen­grö­ße be­trifft, so sind eher klei­ne Lern­grup­pen oft­mals ef­fi­zi­en­ter – das be­trifft un­ter an­de­rem die Ab­spra­che und das Fin­den von Ter­mi­nen, zu de­nen al­le kön­nen. Im bes­ten Fall kön­nen der ent­spre­chen­de Tag und die Uhr­zeit für das ge­mein­sa­me Ler­nen von al­len Mit­glie­dern der Grup­pe re­gel­mä­ßig wahr­ge­nom­men wer­den, so­dass die­ser Schritt der Or­ga­ni­sa­ti­on nur ein­ma­lig er­le­digt wer­den muss.

Zu­dem spielt die Lo­ca­ti­on ei­ne Rol­le. Ei­ner­seits soll­te es mög­lich sein, sich zu un­ter­hal­ten und so den Lern­stoff ge­mein­sam zu be­spre­chen, an­de­rer­seits soll­te es mög­lichst we­nig Ab­len­kung ge­ben. Wo­mög­lich gibt es in der Bi­blio­thek dei­ner Uni­ver­si­tät klei­ne­re Räum­lich­kei­ten, die ex­tra für das Ar­bei­ten in Grup­pen ein­ge­rich­tet wur­de und die­se Kri­te­ri­en er­fül­len. Im bes­ten Fall gibt es in dei­ner Lern­grup­pe ei­ne Per­son, die ein ge­wis­ses Or­ga­ni­sa­ti­ons­ta­lent hat und sich um die­se und wei­te­re Fra­gen küm­mert.

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4. Tipp für Stu­den­ten: Kon­zen­tra­ti­on be­wusst för­dern

Si­cher­lich wirst du nicht im­mer mit ei­ner Grup­pe ler­nen, son­dern oft­mals auch al­lein zu Hau­se. Wo­mög­lich hast du zu­sätz­lich ei­nen Job, den du im Ho­me­of­fice aus­übst. Da­mit du er­folg­reich stress­frei stu­die­ren und ler­nen kannst, soll­test du dich gut or­ga­ni­sie­ren. Da­zu ge­hört es, wich­ti­ge Fak­to­ren zu be­ach­ten, die dei­ne Kon­zen­tra­ti­on und Mo­ti­va­ti­on be­ein­flus­sen kön­nen.

Grund­vor­aus­set­zun­gen für gu­tes Ler­nen und Ar­bei­ten Zu­hau­se

Zu den wich­ti­gen Grund­vor­aus­set­zun­gen für er­folg­rei­ches Ler­nen und Ar­bei­ten in dei­nen ei­ge­nen vier Wän­den zäh­len un­ter an­de­rem:

  • ei­ne pas­sen­de Um­ge­bung
  • Ab­len­kun­gen ver­mei­den
  • pas­sen­de Klei­dung wäh­len

Dei­ne Lern­um­ge­bung in dei­nen ei­ge­nen vier Wän­den ist am bes­ten klar und struk­tu­riert: So kannst du zum Bei­spiel bes­ser ler­nen, wenn dein Tisch nicht mit al­len mög­li­chen Bü­chern über­frach­tet ist, son­dern wenn du nur die re­le­van­ten Lern­ma­te­ria­li­en vor dir hast. 

Junge Frau arbeitet in einem hellen Wohnzimmer am LaptopAch­te dar­auf, die Ma­te­ria­li­en, die du zum Ler­nen und Ar­bei­ten be­nö­tigst, sinn­voll zu ord­nen – zum Bei­spiel in ei­nem Re­gal di­rekt ne­ben dei­nem Schreib­tisch. So hast du bei Be­darf al­les schnell und ein­fach zur Hand.

Zu­dem soll­test du dar­auf schau­en, dass du aus­rei­chend Licht hast. Ta­ges­licht ist op­ti­mal. Aber auch ge­ra­de wenn du im Win­ter abends lernst oder ar­bei­test, soll­te die Um­ge­bung nicht zu dun­kel sein. Die rich­ti­ge Be­leuch­tung schont dei­ne Au­gen und hilft dir, kon­zen­triert zu blei­ben.

Be­sor­ge dir au­ßer­dem recht­zei­tig ei­ne gu­te tech­ni­sche Aus­stat­tung. So­wohl für das Ler­nen als auch für Jobs im Ho­me­of­fice musst du über ei­nen leis­tungs­fä­hi­gen PC oder Lap­top so­wie über schnel­les In­ter­net ver­fü­gen.

Schluss­end­lich soll­test du in dei­nem Ar­beits­zim­mer sämt­li­che po­ten­zi­el­le Ab­len­kun­gen, die dei­ne Kon­zen­tra­ti­on stö­ren könn­ten, ver­mei­den.

Ein wei­te­rer wich­ti­ger As­pekt beim Ler­nen und Ar­bei­ten in den ei­ge­nen vier Wän­den ist die Klei­dung. Hier gibt es ei­ni­ge wich­ti­ge As­pek­te und Kri­te­ri­en, die du bei dei­ner Aus­wahl be­rück­sich­ti­gen soll­test.

Schon ge­wusst?
All­zu le­ge­re Frei­zeit­klei­dung kann sich ne­ga­tiv auf dei­ne Pro­duk­ti­vi­tät aus­wir­ken, im Um­kehr­schluss kann sich et­was for­mel­le­re Klei­dung po­si­tiv aus­wir­ken. Das gilt so­wohl beim Ler­nen als auch bei ei­ner Tä­tig­keit in Heim­ar­beit. Zu­dem soll­test du, wenn du im Ho­me­of­fice ar­bei­test, Klei­dung tra­gen, mit der du bei ei­nem spon­ta­nen Vi­deo-Call ei­nen se­riö­sen und gu­ten Ein­druck hin­ter­lässt.

Kla­re Struk­tu­ren hel­fen beim Ler­nen

Für das Ler­nen ist es wich­tig, dir kla­re Struk­tu­ren zu schaf­fen. Wenn du zu Hau­se lernst, statt mit ei­ner Grup­pe, hast du kei­nen fes­ten Ter­min, bei dem dei­ne Kom­mi­li­to­nen dich er­war­ten. Da­her ist ein noch hö­he­res Maß an Dis­zi­plin ge­fragt.

Ne­ben den fes­ten Lern­zei­ten, die du idea­ler­wei­se schon in dei­nem Ta­ges- und Wo­chen­plan ge­blockt hast, kön­nen dir To-do-Lis­ten bei dei­ner Lern­or­ga­ni­sa­ti­on hel­fen. So kannst du die Auf­ga­ben Stück für Stück ab­ar­bei­ten und weißt zu­dem am En­de des Ta­ges ganz ge­nau, was du ge­leis­tet hast.

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5. Tipp: Stu­den­ten brau­chen Work-Life-Ba­lan­ce

Auch wenn du mit un­se­ren bis­he­ri­gen Hin­wei­sen re­la­tiv stress­frei stu­die­ren kannst: Ei­ne gu­te Frei­zeit­pla­nung sorgt für noch mehr Wohl­be­fin­den und macht dich im All­tag noch leis­tungs­fä­hi­ger. Denn ei­ne ge­sun­de Work-Life-Ba­lan­ce ist auch für Stu­den­ten von gro­ßem Nut­zen. Ei­nen gu­ten Aus­gleich er­reichst du mit Ak­ti­vi­tä­ten, die dich auf an­de­re Ge­dan­ken brin­gen. Junger Mann und junge Frau beim Joggen im Park

Ei­ne Mög­lich­keit hier­für bie­ten ver­schie­de­ne Hob­bys. Über­le­ge dir, wo­für du dich in­ter­es­sierst und was sich in dei­ner Frei­zeit gut um­set­zen lässt. Wo­mög­lich hast du be­reits ein Hob­by, das dir gro­ßen Spaß be­rei­tet? Dann soll­test du die­se Ak­ti­vi­tät in je­dem Fall wäh­rend dei­nes Stu­di­ums wei­ter­ver­fol­gen. Zu­dem soll­test du dir re­gel­mä­ßig ein­fach ei­ne ent­spann­te Zeit gön­nen. Hier­für sind un­ter an­de­rem Film­aben­de oder ge­müt­lich Tref­fen mit Freun­den op­ti­mal ge­eig­net. 

Dar­über hin­aus soll­test du re­gel­mä­ßig, al­so am bes­ten mehr­mals die Wo­che, Sport trei­ben. Be­we­gung ist ge­sund und hilft dir da­bei, dei­nen All­tag aus­ge­gli­chen zu meis­tern. Des Wei­te­ren stei­gert sie dei­ne geis­ti­ge Leis­tungs­fä­hig­keit, was für dein Stu­di­um vor­teil­haft ist. Sport­ar­ten, die du sehr ein­fach in dei­nen All­tag in­te­grie­ren kannst, sind zum Bei­spiel Fahr­rad­fah­ren oder Jog­gen. Grö­ße­re Hoch­schu­len ha­ben im Rah­men des Unis­ports oft­mals ein viel­sei­ti­ges Kurs­an­ge­bot für ih­re Stu­die­ren­de:n. Die Vor­tei­le lie­gen auf der Hand: Die Teil­nah­me ist oft­mals kos­ten­los oder sehr güns­tig und du lernst noch mehr Stu­die­ren­de an dei­ner Hoch­schu­le ken­nen. 

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Zu­sam­men­fas­sung

  • Ei­ne gu­te All­tags­or­ga­ni­sa­ti­on schafft Struk­tu­ren, die vie­les er­leich­tern.
  • Bei der Pla­nung der Ver­an­stal­tun­gen an der Uni­ver­si­tät spie­len Prak­ti­ka­bi­li­tät, Ef­fi­zi­enz und aus­rei­chen­de Pau­sen ei­ne Rol­le.
  • Ar­beits­zei­ten dei­nes Ne­ben­jobs soll­ten früh­zei­tig er­fragt und ein­ge­plant wer­den.
  • Re­gel­mä­ßig­keit bei Ar­bei­ten im Haus­halt schafft Rou­ti­nen.
  • All­täg­li­che Rou­ti­nen sind eben­falls hilf­reich für Leis­tungs­fä­hig­keit und Aus­ge­gli­chen­heit.
  • Bei Lern­grup­pen soll­te die per­sön­li­che Sym­pa­thie stim­men.
  • Zu­dem gibt es in ei­ner sol­chen Grup­pe im bes­ten Fall ei­ne Per­son, die sich fe­der­füh­rend um die Or­ga­ni­sa­ti­on küm­mert.
  • Beim al­lei­ni­gen Ler­nen und Ar­bei­ten in den ei­ge­nen vier Wän­den sind ei­ne pas­sen­de Um­ge­bung, De­tails wie die Klei­dung so­wie ei­ne Struk­tur durch To-do-Lis­ten hilf­reich.
  • Hob­bys und Sport lie­fern ei­nen Aus­gleich und soll­ten in der Or­ga­ni­sa­ti­on ei­nen fes­ten Platz fin­den.

 

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Ver­öf­fent­licht am: 09.06.2022
Über­ar­bei­tet am: 28.06.2022